Die meiste Innovation stirbt nicht im Patentamt. Sie stirbt lange vorher, in der Art, wie eine Organisation Entscheidungen trifft, umsetzt und aus Ideen Ergebnisse macht.
Ich war zu Gast bei The Hard Things About IP, moderiert von Dimitris Giannoccaro und produziert von IamIP, in Episode 7. Wir sind über Patente und rechtliche Rahmen hinausgegangen, zur Frage, die vor jeder Anmeldung steht: Wie verwandeln Organisationen Ideen tatsächlich in echte Ergebnisse? Wir haben über KI-Transformation gesprochen, über Organisationsdesign, darüber, warum so viele KI-Initiativen im Pilotmodus stecken bleiben, wie Feedback-Loops Entscheidungen steuern und warum Accountability dort sitzen muss, wo die Arbeit passiert.
Ich war zu Gast bei Lisa Stähli im Hello 50:50 World Podcast, der Show mit der Mission, Tech menschlicher zu machen, für ein Gespräch darüber, was tatsächlich passiert, wenn Software-Teams KI in ihre Arbeitsweise integrieren. Wir sprachen darüber, wie KI Software Engineering, DevOps und agile Arbeitsweisen verändert, wo die eigentlichen Engpässe sitzen, welchen menschlichen Preis mehr Tempo hat und warum die Organisation, die man rund um die Technologie baut, darüber entscheidet, ob KI hilft oder schadet.
Ich war zu Gast im adorsys Tapas & Pretzels Podcast, im Gespräch mit den Co-Hosts Tim und David, ebenfalls Chief AI Officer, über die Frage, die sich jede Führungskraft gerade stellt: Wie bringt man KI von isolierten Experimenten zu einer unternehmensweiten Fähigkeit? Wir sprachen über Token-Ökonomie, über das, was die Rolle des Chief AI Officer wirklich verlangt, warum Capability wichtiger ist als Tools, über die Vertrauenslücke, die Governance schliessen soll, und darüber, warum die meisten Unternehmen kaputte Prozesse beschleunigen, statt sie neu zu denken.
KI-Portfolios scheitern selten daran, dass den Entscheidern die Ideen fehlen. Sie scheitern, weil zu viele Initiativen finanziert werden, bevor klar ist, ob sie KPIs verbessern, in die vorhandenen Prozesse passen oder die Anforderungen des Unternehmens erfüllen.
Vor kurzem war ich bei Emily Erker auf ihrer Show Lady Sunshine Live zu Gast. Wir hatten ein deutschsprachiges Gespräch über zukunftsfähige Organisationen und darüber, was es braucht, um aus einem Unternehmen ein Cybernetic Enterprise zu machen: das Zusammenspiel von Menschen, Prozessen, Technologie und KI in kontinuierlichen Feedback Loops. Das Video ist unten eingebettet; im Anschluss fasse ich die wichtigsten Punkte zusammen.
Headerfoto: Romano Roth (l.) und Raphael Reischuk. Quelle: Zühlke (zVg), via inside-it.ch.
Per 1. Mai 2026 hat die Zühlke Group zwei neue Rollen auf Gruppenebene eingeführt: einen Group Chief Technology Officer (CTO) und einen Group Chief AI Officer (CAIO). Ich übernehme die Position des Group CAIO, mein langjähriger Kollege Raphael Reischuk die des Group CTO. Wir beide waren bereits Partner der Gruppe.
Banken geben 93 % ihres KI-Budgets für Technologie aus. Nur 7 % fliessen in die Menschen. Und dann wundern sie sich, warum 95 % keinen Einfluss auf ihre Gewinn- und Verlustrechnung sehen.
Ich freue mich sehr, dass ich als Digital Shaper 2026 in der Kategorie Mentors ausgezeichnet wurde. Die Digital Shapers Initiative, organisiert von BILANZ, Handelszeitung und digitalswitzerland mit Unterstützung von Huawei, würdigt jedes Jahr 100 der einflussreichsten digitalen Köpfe der Schweiz in zehn Kategorien.
Obwohl sich KI schnell weiterentwickelt hat, sind viele Organisationen nicht im gleichen Tempo nachgezogen. Den meisten Führungskräften, mit denen wir sprechen, mangelt es nicht an Ideen, Proof-of-Concepts oder Anbieter-Demos. Die Herausforderung besteht darin, KI in etwas Reproduzierbares zu überführen: in eine Fähigkeit, der man vertrauen kann, die sich skalieren und steuern lässt, ohne neue Risiken oder Engpässe zu schaffen.
Entdecken Sie die Menschen, Prozesse und Technologien, die Sie benötigen, um Rückschläge auf Ihrer Transformationsreise zu vermeiden, und einen KI-gestützten ROI zu erschließen, der sich mit zunehmender Skalierung weiter verstärkt.
Verstehen Sie, warum die meisten digitalen Transformationen scheitern und was führende Unternehmen von morgen gemeinsam haben. So löst Kybernetik die Herausforderungen von KI im großen Maßstab.
Die meisten Unternehmen, die heute agil arbeiten und gleichzeitig versuchen, AI zu implementieren, werden meiner Meinung nach die nächste Dekade nicht überleben. Der Grund: Ihr Betriebssystem ist zu alt. Die Zukunft ist nicht agil. Die Zukunft ist auch nicht AI. Die Zukunft ist kybernetisch.