# DevOps in der Schweiz 2025: DevOps skalieren mit Plattformen und KI

> DevOps in der Schweiz hat sich von der Praxis zur plattformgestützten und KI-unterstützten Lieferung weiterentwickelt. Der Report 2025 zeigt, dass über die Hälfte der Organisationen dedizierte Plattformteams haben, während ein Drittel bereits KI in DevOps einsetzt. GitLab, Kubernetes und Terraform bleiben dominant, doch kulturelle Herausforderungen bestehen fort. Die Zukunft ist klar: DevOps muss über Plattformen skalieren, KI verantwortungsvoll nutzen und sich auf Ergebnisse fokussieren, wobei die Menschen im Mittelpunkt bleiben. Schauen Sie das Release-Video für weitere Einblicke.

- Date: 2025-07-13
- Source: https://romanoroth.com/de/blogs/devops-in-der-schweiz-2025-devops-skalieren-mit-plattformen-und-ki/
- Tags: DevOps, Platform Engineering, KI, Publikationen


DevOps in der Schweiz hat einen Wendepunkt erreicht. Was einst als Graswurzelbewegung begann, ist heute ein strategischer Hebel für digitale Resilienz, Effizienz und Innovation. Der Report «DevOps in der Schweiz 2025», gemeinsam erstellt von [Zühlke](https://www.zuehlke.com/en) und [VSHN](https://www.vshn.ch/en/), zeigt klare Signale dieser Transformation. Basierend auf 184 Umfrageantworten zeigt die sechste Ausgabe des Reports, wie Schweizer Organisationen DevOps nicht nur einführen, sondern durch Platform Engineering skalieren und mit KI ergänzen.

![Titelseite des DevOps in Switzerland Report 2025 mit Schweizer Skyline, Team sowie Zühlke- und VSHN-Logo](/images/blog/devops-in-switzerland-2025-scaling-devops-with-platforms-and-ai-inline-1.jpg)

## 1. DevOps: Ein strategischer Standard

Der Report bestätigt, was viele Praktizierende täglich erleben: DevOps ist der operative Standard in der Schweiz. Agile Zusammenarbeit, funktionsübergreifende Verantwortung und Continuous Delivery sind mittlerweile branchenübergreifend verankert, von der IT über das Bankwesen bis zum öffentlichen Sektor. Der Erfolg wird jedoch nicht mehr allein durch die Einführung von Tools bestimmt. Organisationskultur, Führungsausrichtung und die Fähigkeit, im großen Maßstab zu liefern, sind entscheidend geworden.

## 2. Platform Engineering: DevOps im großen Maßstab

Über die Hälfte der Schweizer Organisationen (54%) haben mittlerweile dedizierte Platform-Engineering-Teams. Diese Teams bauen Internal Developer Platforms (IDPs), um Komplexität zu reduzieren und die Lieferung zu beschleunigen. Die wichtigsten Treiber?

- Autonomie und Developer Experience
- Schnellere Innovationszyklen
- Operative Konsistenz durch Self-Service-Plattformen

Während Tools wie Backstage an Bedeutung gewinnen, fehlt bei 40% der Organisationen noch eine IDP. Die Praxis reift, ist aber noch nicht universell verbreitet. Interessanterweise priorisieren viele Anwender Befähigung vor Governance, was die Notwendigkeit unterstreicht, Plattformen von technischen Systemen zu strategischen Produkten weiterzuentwickeln.

> «Platform Engineering ist nicht mehr optional, es ist grundlegend.»

## 3. Künstliche Intelligenz: Vom Hype zum Copilot

KI wird leise zum DevOps-Copilot. Ein Drittel der Schweizer DevOps-Teams nutzt bereits KI, insbesondere in den Bereichen:

- Code Review und Qualitätssicherung
- Unterstützung beim Architekturdesign
- CI/CD-Automatisierung

Die KI-Einführung bleibt jedoch ungleichmäßig. Spätphasige Lifecycle-Bereiche wie Testing, Compliance und Sicherheit sind noch wenig erschlossen. Auch die Messung ist inkonsistent: Nur wenige Teams haben klare KPIs für KI-gestützte Initiativen definiert. Dennoch ist die Stimmung unter Entwicklern überwältigend positiv: 79% fühlen sich im Umgang mit KI-Tools wohl.

## 4. Tooling: Dominant, aber diversifizierend

Der Schweizer DevOps-Stack konsolidiert sich weiterhin um Schlüsseltechnologien:

- GitLab, Kubernetes und Terraform bleiben dominant.
- Linux festigt seine Stellung als bevorzugtes Produktions-Betriebssystem.
- Argo CD und GitHub sind im Aufwind, was auf eine wachsende Verbreitung von Cloud-Native- und GitOps-Praktiken hindeutet.

FinOps und MLOps befinden sich noch in einer frühen Phase. Observability bleibt ein Eckpfeiler, angeführt von Grafana und Prometheus.

## 5. Die Kulturlücke bleibt bestehen

Trotz technologischer Reife bleiben kulturelle Herausforderungen bestehen. Die größten Blocker sind:

- Altsysteme und technische Schulden
- Widerstand gegen Veränderung
- Fachkräftemangel und unklare Verantwortlichkeiten

Wie der Report deutlich macht, geht es beim DevOps-Erfolg 2025 weniger um Tools und mehr um Vertrauen, Führung und Organisationsdesign.

## Ausblick: Wohin die Reise geht

Der Report identifiziert drei aufkommende Schwerpunkte:

- Plattformen als Produkte, nicht nur als technische Enabler
- KI-gestütztes Engineering über den gesamten Software-Lebenszyklus
- Ergebnisbasierte Messung: weg von reiner Geschwindigkeit, hin zu Wertschöpfung

Angesichts wachsender Komplexität und wirtschaftlicher Unsicherheit wird DevOps der adaptive Kern moderner Softwarelieferung bleiben.

> Die Zukunft von DevOps ist plattformgestützt, KI-unterstützt und ergebnisorientiert, aber immer noch von Menschen angetrieben.

Den vollständigen Report mit detaillierten Einblicken, Datenvisualisierungen und praktischen Empfehlungen können Sie hier herunterladen: https://www.vshn.ch/blog/jetzt-verfuegbar-devops-in-der-schweiz-report-2025/

🎥 Und verpassen Sie nicht das Release-Video mit Highlights, Kontext und Hintergrundinformationen der Autoren.

<div style="position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;">
			<iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen" loading="eager" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/9FF_-7R2EH4?autoplay=0&amp;controls=1&amp;end=0&amp;loop=0&amp;mute=0&amp;start=0" style="position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;" title="YouTube video"></iframe>
		</div>


