Ein Wertstrom ist der Weg, den Wert von der ersten Idee bis in die Produktion zurücklegt. Er ist die Summe aller Schritte, Übergaben und Wartezeiten dazwischen. In diesem Video zeige ich ein einfaches Vorgehen in sieben Schritten: einen Wertstrom identifizieren, ehrlich messen, ein Zielbild entwerfen und dann Schritt für Schritt dorthin arbeiten. Die Zahlen im Beispiel sind bewusst vereinfacht, damit die Methode im Vordergrund steht und nicht ein einzelnes Ergebnis.
Auf den ersten Blick scheint eine DevOps-Transformation für jedes Unternehmen ein grosses Unterfangen zu sein. Mit dem richtigen Ansatz können Sie den Prozess jedoch schlank und agil halten.
Einsicht in Kürze # Klein anfangen mit einem kleinen bis mittelgrossen Projekt oder Produkt. Wählen Sie die richtigen Menschen aus, um genügend Glaubwürdigkeit und Einfluss sicherzustellen. Kontinuierliche Verbesserung ist der Schlüssel zum Erfolg.
Eine DevOps-Transformation ist keine Magie. Jede Firma kann sie schaffen. Den Unterschied macht, wen du in das erste Team setzt — denn dieses Team muss den Beweis liefern, dass DevOps in deinem Kontext tatsächlich funktioniert.
Der DevOps-Business-Case scheitert selten daran, dass die Technologie nicht funktioniert. Er scheitert, weil niemand in Geldbegriffen erklären kann, warum schneller wichtig ist. Die Version, die beim CFO ankommt, geht so: Ein Dollar heute ist mehr wert als ein Dollar morgen — und ein Feature, das heute in Produktion ist, verdient Geld, das ein Feature im nächsten Quartals-Release nicht verdient.
Alle reden von DevOps. Welches Unternehmen möchte nicht effizienter Software entwickeln? Was genau ist also der Business Case für DevOps?
Einsicht in Kürze # Wert entsteht erst, wenn das Produkt oder Feature beim Kunden ankommt. Wirtschaftliches Konzept: «Ein Franken heute ist mehr wert als ein Franken morgen.» Fokus auf schnelle Wertschöpfung, damit Sie Kunden so schnell wie möglich Wert bieten können.
Wenn du ein Entwicklungsteam fragst, wo Wert entsteht, bekommst du ein Dutzend unterschiedliche Antworten. Im Planning-Workshop. Im Sprint. Beim Demo. Beim Deployment. Sie liegen alle falsch — und genau dieser Denkfehler ist der Grund, warum die meisten DevOps-Business-Cases beim CFO auseinanderfallen.
Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, ihre Effizienz zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu senken. Änderungen an Produkten brauchen oft viel zu lange, bis sie die Endkunden auf dem Markt erreichen. Ein konsequenter DevOps-Ansatz kann diesen Prozess unterstützen.
Die Corona-Krise zeigt, wie Unternehmen mit einem agilen DevOps-Mindset besser auf neue Umstände und Herausforderungen reagieren können als Unternehmen mit starren Strukturen und Prozessen.
Von Romano Roth und Romeo Weber
DevOps ist eines der am stärksten überladenen Wörter in unserer Branche. Leute meinen damit ein Tool, ein Team, einen Jobtitel oder gar ein Hersteller-Produkt. Nichts davon trifft es. DevOps ist die Summe der kulturellen und technischen Praktiken, die Entwicklung (Dev) und Betrieb (Ops) von Software verbessern — gemeinsam, über den gesamten Lebenszyklus.
Unternehmen stehen heute von zwei Seiten unter Druck: mehr liefern, schneller liefern und das zu geringeren Kosten. Gleichzeitig brauchen Änderungen am Produkt oft Monate, bis sie beim Kunden ankommen. DevOps schliesst genau diese Lücke — und deshalb ist es wichtig.
Mein Kapitel aus dem Buch: Machines, Code, People: 50 things Zühlke engineers are passionate about
Online lesen GitHub Repository Auf Amazon kaufen Stell dir vor, du kommst an einem Montagmorgen ins Büro, fährst deinen Computer hoch und ba-bam, ein Manager steht neben dir und fordert dich auf, ihm in ein Eskalationsmeeting zu folgen.