In diesem Video erkläre ich, worum es beim SAFe for DevOps Training geht. Im Gegensatz zu klassischen Schulungen ist dieses Training ein praxisnaher Workshop, in dem echte Teams an ihren eigenen Value Streams arbeiten und mit einem konkreten, priorisierten Aktionsplan nach Hause gehen.
Mehr Workshop als Training#
Das SAFe for DevOps Training ist eher ein Workshop oder ein Assessment als ein klassischer Kurs. Teams kommen mit ihren echten Herausforderungen und Fragen rund um DevOps. Gemeinsam arbeiten wir einen strukturierten Prozess durch, der greifbare Ergebnisse liefert. Diese können die Teams direkt nach dem Kurs umsetzen.
Das Training vermittelt die Theorie hinter DevOps, aber der eigentliche Wert entsteht durch die direkte Anwendung auf die eigene Delivery Pipeline.
Der Vier-Schritte-Prozess#
Der Workshop folgt einem klaren Vier-Schritte-Prozess:
- SAFe DevOps Health Radar: Die Teams bewerten sich selbst über die verschiedenen Disziplinen von DevOps hinweg. Dieses Self-Assessment liefert eine Ausgangslage, wo das Team aktuell steht.
- Aktuelles Value Stream Mapping: Wir erfassen alle Prozessschritte, die nötig sind, um eine Idee in Produktion zu bringen. Das ist der aktuelle Zustand der Delivery Pipeline.
- Zukünftiges Value Stream Mapping: Mit den Erkenntnissen aus dem SAFe for DevOps Training leiten wir einen zukünftigen Value Stream ab. Das ist der Zielzustand, den das Team erreichen möchte.
- Priorisierte Massnahmen: Aus der Lücke zwischen aktuellem und zukünftigem Zustand erstellen wir eine klare, priorisierte Liste von Massnahmen, die das Team sofort umsetzen kann.
Was die Teams lernen#
Während des Workshops erhalten die Teams fundierte Theorie-Inputs zu mehreren wichtigen Themen:
- Was DevOps ist und warum es für Unternehmen heute so wichtig ist
- Shift Left und die Auswirkungen auf Qualität und Geschwindigkeit
- Continuous Testing und warum es so entscheidend ist
- Continuous Security und wie man es in die Pipeline integriert
- Flow messen durch die Pipeline und Engpässe identifizieren
Der SAFe DevOps Health Radar#
Der Health Radar deckt vier zentrale Dimensionen der Continuous Delivery Pipeline ab:
- Continuous Exploration: Wie gut entdeckt und validiert das Team, was gebaut werden soll?
- Continuous Integration: Wie effektiv integriert und verifiziert das Team seinen Code?
- Continuous Deployment: Wie reibungslos kann das Team in Produktionsumgebungen deployen?
- Release on Demand: Wie gut kann das Team Mehrwert an Kunden liefern, wenn er gebraucht wird?
Durch die Selbstbewertung über diese Dimensionen erhalten Teams ein klares Bild ihrer Stärken und Verbesserungsbereiche.
Funktioniert auch für einzelne Teams#
Eine häufige Frage ist, ob das Training einen vollständigen Agile Release Train (ART) oder eine umfassende SAFe-Implementierung voraussetzt. Die Antwort ist nein. Einzelne Teams können diesen Kurs problemlos besuchen. Zwar tauchen während des Workshops einige SAFe-Begriffe auf, aber wir erklären sie immer im Kontext. Der eigentliche Fokus liegt auf der Verbesserung der Continuous Delivery Pipeline, und das gilt für Teams jeder Grösse.
Kernaussagen#
- Praxisnah statt theoretisch. Das SAFe for DevOps Training ist ein Workshop, in dem Teams an ihren eigenen realen Value Streams arbeiten, nicht an Lehrbuchbeispielen.
- Self-Assessment mit dem Health Radar. Teams bewerten sich selbst über vier Dimensionen: Continuous Exploration, Continuous Integration, Continuous Deployment und Release on Demand.
- Value Stream Mapping deckt Engpässe auf. Durch das Mapping der aktuellen Delivery Pipeline und die Gestaltung eines Zielzustands sehen Teams genau, wo sie sich verbessern können.
- Teams gehen mit einem konkreten Aktionsplan nach Hause. Die priorisierten Massnahmen geben den Teams etwas, woran sie am nächsten Tag direkt weiterarbeiten können.
- Keine vollständige SAFe-Implementierung nötig. Das Training funktioniert genauso gut für einzelne Teams wie für ganze Agile Release Trains.
- Zertifizierung möglich. Teams haben ausserdem die Möglichkeit, sich nach Abschluss des Trainings zertifizieren zu lassen.
