Zusammenfassung#
Der NZZ-Artikel untersucht, wie Technologiekonzerne wie Meta, OpenAI und Nvidia nach gigantischen Ausgaben für grosse Sprachmodelle nun auch noch Milliarden in KI-Agenten investieren. Meta hat Moltbook (ein «Soziales Netzwerk für KI-Bots») gekauft und 2 Milliarden Dollar für Manus ausgegeben. OpenAI übernahm Openclaw für autonome KI-Agenten. Kritiker sehen dies als «Flucht nach vorn»: Die Konzerne werfen noch mehr Geld auf, um das Problem der schlechten Renditen bei Sprachmodellen zu lösen.
Der Artikel beleuchtet, ob KI-Agenten ihr Versprechen einlösen können, Wissensarbeit zu automatisieren, oder ob es sich um eine weitere Investitionswelle handelt, die sich nie rechnen wird.
Meine Zitate#
Über Metas Übernahme von Moltbook:
«Auf Moltbook gibt es Hunderttausende von Fake-Profilen. Hinter den angeblich 1,5 Millionen KI-Agenten stehen nur rund 17 000 menschliche Besitzer. Es handelt sich also vor allem um ein soziales Experiment.»
Warum Meta trotzdem einen Business-Case sieht:
«Moltbook ist gleichzeitig eine Registrierungsplattform für KI-Agenten. Wenn diese im Auftrag eines Menschen unterwegs sind, müssen sie auch eine eindeutige Identität haben.»
Zur kommenden «Know Your Agent»-Pflicht, analog zum «Know Your Customer» bei Banken, und dem Wettlauf um Infrastruktur für Agenten-Identitäten.
Über Zahlungslösungen für KI-Agenten:
«Das wird das nächste grosse Thema werden.»
Unternehmen von Mastercard über Visa und PayPal bis Coinbase entwickeln Bezahlmöglichkeiten für KI-Agenten. Dank Stablecoins sind auch Mikrotransaktionen denkbar.
Warum Technologiefirmen trotz schlechter Renditen weiter investieren:
«Die Technologiefirmen befinden sich in einer Art Hamsterrad, aus dem sie sich nicht auszusteigen getrauen. Sie wollen nicht Gefahr laufen, die nächste Nokia zu werden.»
