# NZZ: Die grosse Flucht nach vorn in KI-Agenten

> Zitiert im NZZ-Artikel über Technologiekonzerne, die nach gigantischen Ausgaben für Sprachmodelle nun Milliarden in KI-Agenten investieren

- Date: 2026-03-14
- Source: https://romanoroth.com/de/publications/nzz-ai-agents-investment-race/
- Tags: KI, KI-Agenten, Investitionen, Big Tech, Plattformökonomie


## Zusammenfassung

Der NZZ-Artikel untersucht, wie Technologiekonzerne wie Meta, OpenAI und Nvidia nach gigantischen Ausgaben für grosse Sprachmodelle nun auch noch Milliarden in KI-Agenten investieren. Meta hat Moltbook (ein «Soziales Netzwerk für KI-Bots») gekauft und 2 Milliarden Dollar für Manus ausgegeben. OpenAI übernahm Openclaw für autonome KI-Agenten. Kritiker sehen dies als «Flucht nach vorn»: Die Konzerne werfen noch mehr Geld auf, um das Problem der schlechten Renditen bei Sprachmodellen zu lösen.

Der Artikel beleuchtet, ob KI-Agenten ihr Versprechen einlösen können, Wissensarbeit zu automatisieren, oder ob es sich um eine weitere Investitionswelle handelt, die sich nie rechnen wird.

## Meine Zitate

Über Metas Übernahme von Moltbook:

> «Auf Moltbook gibt es Hunderttausende von Fake-Profilen. Hinter den angeblich 1,5 Millionen KI-Agenten stehen nur rund 17 000 menschliche Besitzer. Es handelt sich also vor allem um ein soziales Experiment.»

Warum Meta trotzdem einen Business-Case sieht:

> «Moltbook ist gleichzeitig eine Registrierungsplattform für KI-Agenten. Wenn diese im Auftrag eines Menschen unterwegs sind, müssen sie auch eine eindeutige Identität haben.»

Zur kommenden «Know Your Agent»-Pflicht, analog zum «Know Your Customer» bei Banken, und dem Wettlauf um Infrastruktur für Agenten-Identitäten.

Über Zahlungslösungen für KI-Agenten:

> «Das wird das nächste grosse Thema werden.»

Unternehmen von Mastercard über Visa und PayPal bis Coinbase entwickeln Bezahlmöglichkeiten für KI-Agenten. Dank Stablecoins sind auch Mikrotransaktionen denkbar.

Warum Technologiefirmen trotz schlechter Renditen weiter investieren:

> «Die Technologiefirmen befinden sich in einer Art Hamsterrad, aus dem sie sich nicht auszusteigen getrauen. Sie wollen nicht Gefahr laufen, die nächste Nokia zu werden.»

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**[Den vollständigen Artikel auf NZZ lesen](https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-grosse-flucht-nach-vorn-nach-gigantischen-ausgaben-fuer-sprachmodelle-investieren-technologiekonzerne-nun-auch-noch-milliarden-in-ki-agenten-ld.1928973)**

