Wie viel Agilität verträgt Softwareentwicklung wirklich, und wo kippt Agilität in Chaos? In der Podcast-Folge “Modern Work 2 Go” spreche ich mit Florian Schneider über genau diese Fragen. Wir tauchen tief ein in ein konkretes Praxisbeispiel: eine agile Transformation bei einer Schweizer Bank, die ich über acht Jahre begleitet habe. Dabei geht es um die Umstellung von Wasserfall auf Agilität, die Skalierung mit SAFe, den Aufbau von Wertströmen und die Frage, warum Continuous Improvement der zentrale Pfeiler jeder Transformation ist.
Der zweite Weg, DevOps einzuführen, ist ein starker Feedback-Fluss in die Gegenrichtung des Value Flows — vom Kunden und aus der Produktion zurück ins Business und ins Development. Das ist der Second Way im Three-Ways-Framework von Gene Kim, und er verhindert, dass der First Way im Blindflug optimiert.
Ein Wertstrom ist der Weg, den Wert von der ersten Idee bis in die Produktion zurücklegt. Er ist die Summe aller Schritte, Übergaben und Wartezeiten dazwischen. In diesem Video zeige ich ein einfaches Vorgehen in sieben Schritten: einen Wertstrom identifizieren, ehrlich messen, ein Zielbild entwerfen und dann Schritt für Schritt dorthin arbeiten. Die Zahlen im Beispiel sind bewusst vereinfacht, damit die Methode im Vordergrund steht und nicht ein einzelnes Ergebnis.