Christoph Gulden hat mich für seinen Thought Leaders Talk eingeladen. Christoph prüft beruflich Investitionsentscheidungen, ich begleite Unternehmen durch Technologiewellen. Herausgekommen ist ein Streitgespräch über die 90 Prozent der AI-Piloten, die nie in Produktion gehen, und darüber, was das für die nächste Investitionsentscheidung heisst. An einer Stelle widerspricht Christoph mir offen, und er hat damit recht. Der Dialog steht hier so, wie wir ihn gemeinsam erarbeitet haben. Das Original ist auf LinkedIn erschienen.
Alle sagen plötzlich “agentische Plattform”. Fast niemand kann eine definieren. Genau das wollten wir ändern.
Ich habe Kaspar von Grünberg auf den Kanal eingeladen. Er formt seit Jahren Plattformen, hat mit Humanitec die Internal Developer Platform, die IDP, auf die Landkarte gebracht und PlatformCon zur grössten Platform-Engineering-Community gemacht. Jetzt baut er Canyon, einen Control Plane für Enterprise-KI, und sein Buch Thinking in Platforms ist auf dem Weg. Am Ende dieses Gesprächs wisst ihr, was eine agentische Plattform wirklich ist, warum sie wichtig ist, was es braucht, um eine zu bauen, und wie man anfängt.
Die meiste Innovation stirbt nicht im Patentamt. Sie stirbt lange vorher, in der Art, wie eine Organisation Entscheidungen trifft, umsetzt und aus Ideen Ergebnisse macht.
Ich war zu Gast bei The Hard Things About IP, moderiert von Dimitris Giannoccaro und produziert von IamIP, in Episode 7. Wir sind über Patente und rechtliche Rahmen hinausgegangen, zur Frage, die vor jeder Anmeldung steht: Wie verwandeln Organisationen Ideen tatsächlich in echte Ergebnisse? Wir haben über KI-Transformation gesprochen, über Organisationsdesign, darüber, warum so viele KI-Initiativen im Pilotmodus stecken bleiben, wie Feedback-Loops Entscheidungen steuern und warum Accountability dort sitzen muss, wo die Arbeit passiert.
Vor kurzem war ich bei Emily Erker auf ihrer Show Lady Sunshine Live zu Gast. Wir hatten ein deutschsprachiges Gespräch über zukunftsfähige Organisationen und darüber, was es braucht, um aus einem Unternehmen ein Cybernetic Enterprise zu machen: das Zusammenspiel von Menschen, Prozessen, Technologie und KI in kontinuierlichen Feedback Loops. Das Video ist unten eingebettet; im Anschluss fasse ich die wichtigsten Punkte zusammen.
Banken geben 93 % ihres KI-Budgets für Technologie aus. Nur 7 % fliessen in die Menschen. Und dann wundern sie sich, warum 95 % keinen Einfluss auf ihre Gewinn- und Verlustrechnung sehen.
Ich freue mich sehr, dass ich als Digital Shaper 2026 in der Kategorie Mentors ausgezeichnet wurde. Die Digital Shapers Initiative, organisiert von BILANZ, Handelszeitung und digitalswitzerland mit Unterstützung von Huawei, würdigt jedes Jahr 100 der einflussreichsten digitalen Köpfe der Schweiz in zehn Kategorien.
Nicht die Technologie steht unter Druck, sondern deren Einbettung in den Unternehmensalltag. Budgets werden enger, Regulierung greift, und Vorstände verlangen belastbare Ergebnisse statt weiterer Roadmaps. Die Phase der unverbindlichen Pilotprojekte geht zu Ende.
Obwohl sich KI schnell weiterentwickelt hat, sind viele Organisationen nicht im gleichen Tempo nachgezogen. Den meisten Führungskräften, mit denen wir sprechen, mangelt es nicht an Ideen, Proof-of-Concepts oder Anbieter-Demos. Die Herausforderung besteht darin, KI in etwas Reproduzierbares zu überführen: in eine Fähigkeit, der man vertrauen kann, die sich skalieren und steuern lässt, ohne neue Risiken oder Engpässe zu schaffen.
Wer wettbewerbsfähig bleiben will, braucht ein radikales Upgrade. Das Cybernetic Enterprise macht Unternehmen zu lernfähigen Systemen, die sich schneller anpassen als ihr Markt verändert.
2026 wird das Jahr, in dem sich beim Thema KI die Spreu vom Weizen trennt: Nicht das bessere Modell gibt den Ausschlag, sondern die Fähigkeit, Wirkung unter realen Bedingungen zu liefern. Was Entscheider jetzt wissen müssen und tun sollten, damit KI vom Experiment zum echten Partner wird.
Künstliche Intelligenz (KI) ist allgegenwärtig. Doch der langfristige geschäftliche Mehrwert bleibt häufig aus. Zu viele Unternehmen sehen KI noch als Werkzeug oder schnellen Fix, und nicht als das, was sie sein kann: ein strategischer Partner für kontinuierliches Lernen und Anpassung. Wer in einer dynamischen, datengetriebenen Welt Wettbewerbsvorteile erzielen will, muss seine Organisation grundlegend anders aufstellen, als ein Cybernetic Enterprise, in dem KI als Feedback- und Lernverstärker fest verankert ist. Statt KI isoliert oder als Add-on zu betrachten, sollte sie integraler Bestandteil des organisatorischen Betriebssystems werden. Denn erst wenn KI Daten, Prozesse und Kundeninteraktionen in verwertbares Lernen umwandelt, wird aus einem nützlichen Tool ein echter Gamechanger, einer, der Unternehmen agiler, lernfähiger und zukunftsorientierter macht.
Entdecken Sie die Menschen, Prozesse und Technologien, die Sie benötigen, um Rückschläge auf Ihrer Transformationsreise zu vermeiden, und einen KI-gestützten ROI zu erschließen, der sich mit zunehmender Skalierung weiter verstärkt.