Zusammenfassung # Bei der 10. Ausgabe der FRANKFURT FUTURE TALKS, einer Partnerveranstaltung von Wirtschaftsinitiative, F.A.Z. und Momentum im Massif Central, diskutierten Dr. Sarah Jourdan (Genow.ai), Romano Roth (Zühlke) und Prof. Dr. Peter Buxmann (TU Darmstadt) über Agentic AI. Moderiert von Daniel Schleidt (F.A.Z.) ging es um die Fragen: Wo beginnt der Hype, was ist Realität und wie entsteht Wert?
Dieses Interview erschien am 2. Juni 2026 im IT-Markt, geführt von Coen Kaat.
Die digitale Souveränität zwingt IT-Verantwortliche zum Umdenken. Auch bei der KI will man die Abhängigkeit von ausländischen Grosskonzernen reduzieren. Wann sich eine lokale KI-Infrastruktur lohnt und was es zu beachten gilt, sagt Romano Roth, Chief of Cybernetic Transformation bei Zühlke.
Nicht die Technologie steht unter Druck, sondern deren Einbettung in den Unternehmensalltag. Budgets werden enger, Regulierung greift, und Vorstände verlangen belastbare Ergebnisse statt weiterer Roadmaps. Die Phase der unverbindlichen Pilotprojekte geht zu Ende.
Zusammenfassung # Der NZZ-Artikel untersucht, wie Technologiekonzerne wie Meta, OpenAI und Nvidia nach gigantischen Ausgaben für grosse Sprachmodelle nun auch noch Milliarden in KI-Agenten investieren. Meta hat Moltbook (ein «Soziales Netzwerk für KI-Bots») gekauft und 2 Milliarden Dollar für Manus ausgegeben. OpenAI übernahm Openclaw für autonome KI-Agenten. Kritiker sehen dies als «Flucht nach vorn»: Die Konzerne werfen noch mehr Geld auf, um das Problem der schlechten Renditen bei Sprachmodellen zu lösen.
2026 wird das Jahr, in dem sich beim Thema KI die Spreu vom Weizen trennt: Nicht das bessere Modell gibt den Ausschlag, sondern die Fähigkeit, Wirkung unter realen Bedingungen zu liefern. Was Entscheider jetzt wissen müssen und tun sollten, damit KI vom Experiment zum echten Partner wird.