Nicht die Technologie steht unter Druck, sondern deren Einbettung in den Unternehmensalltag. Budgets werden enger, Regulierung greift, und Vorstände verlangen belastbare Ergebnisse statt weiterer Roadmaps. Die Phase der unverbindlichen Pilotprojekte geht zu Ende.
Zusammenfassung # Der NZZ-Artikel untersucht, wie Technologiekonzerne wie Meta, OpenAI und Nvidia nach gigantischen Ausgaben für grosse Sprachmodelle nun auch noch Milliarden in KI-Agenten investieren. Meta hat Moltbook (ein «Soziales Netzwerk für KI-Bots») gekauft und 2 Milliarden Dollar für Manus ausgegeben. OpenAI übernahm Openclaw für autonome KI-Agenten. Kritiker sehen dies als «Flucht nach vorn»: Die Konzerne werfen noch mehr Geld auf, um das Problem der schlechten Renditen bei Sprachmodellen zu lösen.
2026 wird das Jahr, in dem sich beim Thema KI die Spreu vom Weizen trennt: Nicht das bessere Modell gibt den Ausschlag, sondern die Fähigkeit, Wirkung unter realen Bedingungen zu liefern. Was Entscheider jetzt wissen müssen und tun sollten, damit KI vom Experiment zum echten Partner wird.