Zum Hauptinhalt springen
  1. Tags/

KI

blue News: Schweizer Firmen bauen wegen KI Stellen ab

Zusammenfassung # Erst der Online-Reiseanbieter Lastminute, dann die Online-Apotheke DocMorris: Innerhalb eines Monats haben gleich zwei börsenkotierte Firmen in der Schweiz grössere Stellenstreichungen mit KI begründet. Bei Lastminute soll im Zuge einer Reorganisation rund ein Viertel der etwa 1600 Stellen wegfallen, bei DocMorris gruppenweit rund 100 Vollzeitstellen. Michael Siegenthaler, Leiter des Forschungsbereichs Schweizer Arbeitsmarkt am KOF Institut, beobachtet seit 2024 einen Trend: Vor allem bei gewissen IT-Berufen und stark sprachbasierten Rollen hat sich der Stellenmarkt wegen KI verschlechtert, und es werden weniger Einstiegspositionen ausgeschrieben. Gleichzeitig ist unklar, ob sich die erhofften Produktivitätsgewinne im Arbeitsalltag tatsächlich realisieren lassen.

Handelsblatt: KI wird plötzlich teuer

Zusammenfassung # Das Handelsblatt beleuchtet, wie der Wechsel der großen Modellanbieter zu nutzungsbasierter Abrechnung Token zu einer Ressource macht, die Unternehmen aktiv managen müssen, ähnlich wie Arbeit, Energie und Kapital. Anlass ist unter anderem die Umstellung von GitHub Copilot auf eine tokenbasierte Abrechnung. Der Artikel zeigt, wie Unternehmen mit Budgets, Modellauswahl und neuen Plattformen auf den Kostendruck reagieren.

FRANKFURT FUTURE TALKS: Die KI als Kollege?

Zusammenfassung # Bei der 10. Ausgabe der FRANKFURT FUTURE TALKS, einer Partnerveranstaltung von Wirtschaftsinitiative, F.A.Z. und Momentum im Massif Central, diskutierten Dr. Sarah Jourdan (Genow.ai), Romano Roth (Zühlke) und Prof. Dr. Peter Buxmann (TU Darmstadt) über Agentic AI. Moderiert von Daniel Schleidt (F.A.Z.) ging es um die Fragen: Wo beginnt der Hype, was ist Realität und wie entsteht Wert?

IT-Markt: Wann sich eine lokale KI-Infrastruktur lohnt

Dieses Interview erschien am 2. Juni 2026 im IT-Markt, geführt von Coen Kaat. Die digitale Souveränität zwingt IT-Verantwortliche zum Umdenken. Auch bei der KI will man die Abhängigkeit von ausländischen Grosskonzernen reduzieren. Wann sich eine lokale KI-Infrastruktur lohnt und was es zu beachten gilt, sagt Romano Roth, Chief of Cybernetic Transformation bei Zühlke.

Cybernetic Enterprise: Zukunftsfähige Organisationen dank Feedback Loops

Vor kurzem war ich bei Emily Erker auf ihrer Show Lady Sunshine Live zu Gast. Wir hatten ein deutschsprachiges Gespräch über zukunftsfähige Organisationen und darüber, was es braucht, um aus einem Unternehmen ein Cybernetic Enterprise zu machen: das Zusammenspiel von Menschen, Prozessen, Technologie und KI in kontinuierlichen Feedback Loops. Das Video ist unten eingebettet; im Anschluss fasse ich die wichtigsten Punkte zusammen.

Befördert zum Group Chief AI Officer bei Zühlke

Headerfoto: Romano Roth (l.) und Raphael Reischuk. Quelle: Zühlke (zVg), via inside-it.ch. Per 1. Mai 2026 hat die Zühlke Group zwei neue Rollen auf Gruppenebene eingeführt: einen Group Chief Technology Officer (CTO) und einen Group Chief AI Officer (CAIO). Ich übernehme die Position des Group CAIO, mein langjähriger Kollege Raphael Reischuk die des Group CTO. Wir beide waren bereits Partner der Gruppe.

NZZ: Die grosse Flucht nach vorn in KI-Agenten

Zusammenfassung # Der NZZ-Artikel untersucht, wie Technologiekonzerne wie Meta, OpenAI und Nvidia nach gigantischen Ausgaben für grosse Sprachmodelle nun auch noch Milliarden in KI-Agenten investieren. Meta hat Moltbook (ein «Soziales Netzwerk für KI-Bots») gekauft und 2 Milliarden Dollar für Manus ausgegeben. OpenAI übernahm Openclaw für autonome KI-Agenten. Kritiker sehen dies als «Flucht nach vorn»: Die Konzerne werfen noch mehr Geld auf, um das Problem der schlechten Renditen bei Sprachmodellen zu lösen.

Der Aufstieg des Agentic Enterprise: Die Rolle der KI bei der Unternehmenstransformation

Obwohl sich KI schnell weiterentwickelt hat, sind viele Organisationen nicht im gleichen Tempo nachgezogen. Den meisten Führungskräften, mit denen wir sprechen, mangelt es nicht an Ideen, Proof-of-Concepts oder Anbieter-Demos. Die Herausforderung besteht darin, KI in etwas Reproduzierbares zu überführen: in eine Fähigkeit, der man vertrauen kann, die sich skalieren und steuern lässt, ohne neue Risiken oder Engpässe zu schaffen.