Digital und agil war gestern # Viele Unternehmen glauben, dass sie mit einer Prise Agilität und schnellen KI-Pilotprojekten ihre Zukunft sichern können. Doch wer Künstliche Intelligenz nur auf veraltete Strukturen „aufpfropft", wird scheitern. Es braucht ein radikales Upgrade des Betriebsmodells.
Wenn Menschen, Maschinen und Algorithmen als „Team" arbeiten, entsteht mehr als Automatisierung, eine lernende und resiliente Fabrik. Doch wie gelingt Industrieunternehmen der Sprung in die KI-Ära, ohne den Menschen zu verlieren?
Die industrielle Erfolgsgeschichte schlägt das nächste Kapitel auf. Manche nennen es Industrie 5.0, wenngleich es um mehr als ein Upgrade von Industrie 4.0 geht: Hier rücken Mensch, Nachhaltigkeit und Resilienz ins Zentrum des Handelns. Künstliche Intelligenz verändert dabei Produktionsanlagen, Rollen und Entscheidungswege. Menschliche Intuition trifft auf maschinelle Präzision, und verschmilzt zu hybrider Wertschöpfung. Wie diese Zusammenarbeit funktionieren kann, zeigt das unternehmerische Betriebsmodell der Zukunft, das „Cybernetic Enterprise".
Sie hat Prozesse automatisiert, Technologie optimiert und in den letzten zwei Jahrzehnten für viel Veränderungsdynamik gesorgt: die Digitalisierung. Doch in einer Welt, in der künstliche Intelligenz (KI) zum permanenten Sparringspartner avanciert, stößt sie an ihre Grenzen. Denn sie bleibt oft bei Einzeloptimierungen stehen und adressiert nicht die systemischen Herausforderungen. Was Unternehmen nun brauchen, ist ein gedankliches Upgrade auf ein neues „Betriebssystem". Kontinuierlich lernend, konsequent von Daten getrieben und kompromisslos kundenzentriert muss die Organisation der Zukunft sein. Der Weg dorthin ist eine strategische Reise. Die „Cybernetic Transformation" beginnt jetzt.
„Hey Kollege!" Schon bald könnten wir so die Person am Nachbarschreibtisch begrüßen und gleichzeitig ein KI-System ansprechen. Denn künftig wird Künstliche Intelligenz (KI) nicht länger ein technisches Tool sein, sondern vielmehr ein aktives Teammitglied. In vier Integrationsphasen, von Assistenz über Co-Kreation und Moderation bis hin zur Hochautonomie unter menschlicher Aufsicht, wächst sie stetig und immer selbstverständlicher in Wertströme, Besprechungen und Entscheidungsprozesse hinein. Die Organisation der Zukunft versteht KI als Teil ihres Nervensystems: kontinuierlich lernend und permanent rückgekoppelt. Willkommen in der Ära der „Cybernetic Transformation".
„Hey Kollege!" Schon bald könnten wir die Person am Nachbarschreibtisch genau so begrüssen und gleichzeitig ein KI-System ansprechen. In Zukunft wird Künstliche Intelligenz (KI) nicht mehr nur ein technisches Werkzeug sein, sondern ein aktives Teammitglied. In vier Integrationsphasen, von Assistenz über Co-Kreation und Moderation bis hin zu hoher Autonomie unter menschlicher Aufsicht, wächst sie stetig und ganz natürlich in Wertströme, Besprechungen und Entscheidungsprozesse hinein. Die Organisation der Zukunft versteht KI als Teil ihres Nervensystems: kontinuierlich lernend und permanent feedbackgetrieben. Willkommen in der Ära der Cybernetic Transformation.
DevOps in der Schweiz hat einen Wendepunkt erreicht. Was einst als Graswurzelbewegung begann, ist heute ein strategischer Hebel für digitale Resilienz, Effizienz und Innovation. Der Report «DevOps in der Schweiz 2025», gemeinsam erstellt von Zühlke und VSHN, zeigt klare Signale dieser Transformation. Basierend auf 184 Umfrageantworten zeigt die sechste Ausgabe des Reports, wie Schweizer Organisationen DevOps nicht nur einführen, sondern durch Platform Engineering skalieren und mit KI ergänzen.
Warum KI allein keine Strategie ersetzt # Künstliche Intelligenz ist auch in der Industriebranche das zentrale Gesprächsthema. Um echte Wettbewerbsvorteile durch und mit KI zu erzielen, dürfen Unternehmen nicht blind dem KI-Hype folgen. Ein „AI-First"-Label garantiert weder Innovation noch Zukunftssicherheit. Nur wer Mensch, Technologie und Organisation in einem lernfähigen System, dem Cybernetic Enterprise, vereint, wird langfristig erfolgreich sein.
Romano Roth plädiert dafür, dass sich Unternehmen auf die Developer Experience konzentrieren und es ihren Entwicklerinnen und Entwicklern ermöglichen, sich auf die Schaffung von Geschäftswert zu fokussieren.