Wir haben in diesem Podcast schon viel über Technik geredet und über die Auswirkungen von KI. In Folge 7 von Prompt & Proper nehmen Steffen Ochsenreither von der Post und ich uns die Transformation selbst vor. Also nicht, was KI in einem Unternehmen macht, sondern wie man ein Unternehmen auf KI ausrichtet.
Als Chief AI Officer soll ich eine KI-Strategie aufsetzen, und schon bei der Überschrift wird es zäh. AI-First, AI-Native, AI-Enabled, AI-Ready, AI-Shaped, AI-Augmented. In Folge 6 von Prompt & Proper gehen Steffen Ochsenreither von der Post und ich die Begriffe durch und landen an einer anderen Stelle, als die Frage vermuten lässt.
Ein Proof of Concept ist heute schnell gebaut, und genau darin liegt das Problem. Klassisch blieben rund 70 Prozent aller PoCs in der PoC-Phase stecken. Mit KI liegt die Quote nach den Studien, die Steffen verfolgt, jenseits von 90 Prozent.
Es gibt ein Muster, nach dem Enterprise Architecture scheitert. Die Modelle werden detaillierter, die Governance wird schwerer, und die Leute, die wirklich entscheiden, kommen nicht mehr. Die Architektur stimmt, und niemand benutzt sie.
Viele KI-Projekte scheitern nicht an der Technik. Sie scheitern schon vorher, an einem Denkfehler: der Jagd nach dem einen grossen Use Case, dem Leuchtturm-Projekt.
Das ist der Start meines neuen Podcasts Prompt & Proper, den ich zusammen mit Steffen Ochsenreither von der Post mache. Alle zwei Wochen, auf Deutsch, praxisnah und ohne Marketing-Sprech. In Folge 1 nehmen wir den „Riesen-Use-Case-Irrtum" auseinander: warum das Management-Signal „wir machen jetzt KI" so oft im Nichts endet und was ein guter erster Use Case wirklich braucht.
Die meiste Innovation stirbt nicht im Patentamt. Sie stirbt lange vorher, in der Art, wie eine Organisation Entscheidungen trifft, umsetzt und aus Ideen Ergebnisse macht.
Ich war zu Gast bei The Hard Things About IP, moderiert von Dimitris Giannoccaro und produziert von IamIP, in Episode 7. Wir sind über Patente und rechtliche Rahmen hinausgegangen, zur Frage, die vor jeder Anmeldung steht: Wie verwandeln Organisationen Ideen tatsächlich in echte Ergebnisse? Wir haben über KI-Transformation gesprochen, über Organisationsdesign, darüber, warum so viele KI-Initiativen im Pilotmodus stecken bleiben, wie Feedback-Loops Entscheidungen steuern und warum Accountability dort sitzen muss, wo die Arbeit passiert.
Künstliche Intelligenz entscheidet nicht über Europas Zukunft. Menschliche Entscheidungen tun es. In diesem Vortrag zeige ich, was du morgen anders machst: welche Skills du aufbaust, wie du KI-Tools auswählst und Abhängigkeiten reduzierst. Ohne moralischen Zeigefinger, mit Klartext.
Vor kurzem war ich bei Emily Erker auf ihrer Show Lady Sunshine Live zu Gast. Wir hatten ein deutschsprachiges Gespräch über zukunftsfähige Organisationen und darüber, was es braucht, um aus einem Unternehmen ein Cybernetic Enterprise zu machen: das Zusammenspiel von Menschen, Prozessen, Technologie und KI in kontinuierlichen Feedback Loops. Das Video ist unten eingebettet; im Anschluss fasse ich die wichtigsten Punkte zusammen.
Banken geben 93 % ihres KI-Budgets für Technologie aus. Nur 7 % fliessen in die Menschen. Und dann wundern sie sich, warum 95 % keinen Einfluss auf ihre Gewinn- und Verlustrechnung sehen.
Wie sich adaptive, AI-native Organisationen aufbauen lassen, in denen Menschen, Technologie, Daten und AI-Modelle effizient zusammenwirken.
30 bis 40 Milliarden Dollar wurden weltweit in generative KI investiert. 95 % der Unternehmen sehen keinen Einfluss auf ihre Gewinn- und Verlustrechnung. Nur 5 % erzielen echten Mehrwert. Unternehmen geben 93 % für Technologie und nur 7 % für Personal aus. Was fehlt, ist nicht das nächste Tool. Was fehlt, ist die Steuer- und Anpassungsfähigkeit.
In dieser Folge des LeanPub-Podcasts führe ich mit Moderator Len Epp ein ausführliches Gespräch über mein Buch «The Cybernetic Enterprise: How to Build a Future-Ready Organization». Wir sprechen über meinen Werdegang bei Zühlke, darüber, warum die Zukunft kybernetisch ist und nicht einfach nur KI, und über die praktischen Schritte der Unternehmenstransformation. Wenn Sie sich jemals gefragt haben, was es braucht, um eine Organisation aufzubauen, die sich kontinuierlich anpassen kann, deckt dieses Gespräch die wesentlichen Ideen ab.
Ein Modell, das sich nicht messen lässt, bleibt eine Meinung. Das Assessment macht aus The Cybernetic Enterprise eine strukturierte Reifegradprüfung über vier Dimensionen: Menschen, Prozesse, Technologie und Daten.
Es ist zum Durchführen gebaut. Fragen je Dimension, Stufen, die beobachtbares Verhalten beschreiben statt Absichten, und ein Ergebnis, das man derselben Einheit ein halbes Jahr später danebenlegen kann.